Parallelen zwischen Louise Piëch und Ingrid Steineck

 

Erwin Komenda mit seiner Tochter Ingrid. Das Foto entstand in der VW-Stadt Wolfsburg im Jahr 1950. Ingrid war damals fünf Jahre alt. Und die Jahre vergehen. Ehe, Familie, Kinder, Enkelkinder.

Dann, im Spätherbst 2004, geht ein lang gehegter Porsche Traum in Erfüllung.

Ingrid, die schon als Schülerin am Porsche Gelände mit den Autos ihres Vaters fahren lernte, wird von Ihrem Ehemann zum 60. Geburtstag mit einem Porsche Boxster beschenkt -

Porsche gewährte Ingrid Steineck-Komenda keine Sonderkonditionen.

Karl Steineck bezahlte für den Wagen den regulären Preis mit handelsüblichen Rabatt von 8%.

 

das PORSCHE MAGAZIN CHRISTOPHORUS schrieb anlässlich dessen folgendes:

 

 "JUGENDTRAUM

 

Es gibt Parallelen zwischen Louise Piëch und Ingrid Steineck.

 

Im Gegensatz zur Tochter des genialen Konstrukteurs, die immer darauf stolz war, "Autos aus der Familie" zu fahren, blieb ihr der Jugendtraum von einem Porsche lange Zeit versagt. Mein Vater war da immer sehr besorgt und meinte, dass ein Porsche viel zu rasant für mich wäre", erzählt Ingrid Steineck, geborene Komenda.

 

Die erstaunliche Parallelen im Leben zwischen Louise Piëch und Ingrid Steineck, haben ihre Wurzeln in der Frühzeit der großen Entwicklungen aus dem Hause Porsche. Erwin Komenda, war als Karosserie-Fachmann an der Seite von Prof. Ferdinand Porsche ab 1931 maßgeblich an der Entwicklung des VW-Käfers beteiligt. Ideenreich und hochbegabt inspirierte der leidenschaftliche Auto-Mann mit seinen Erfindungen eine ganze Generation von Autobauern. Die legendären Auto-Union Rennwagen aus den 30-er Jahren trugen ebenso seine Handschrift wie der in Gmünd entstandene Cisitalia-Rennwagen und die ersten Porsche Karossen vom Typ 356. Als Chefkonstrukteur der Karosserie Abteilung von Porsche gestaltete Oberingenieur Komenda bis zu seinem Tod im Jahr 1966 den faszinierenden Werdegang der Sportwagenmarke in entscheidender Position.

 

Tochter Ingrid konnte sich ihren Porsche indessen malen. Das ist jetzt überhaupt nicht bös gemeint, denn für die junge Auto-Enthusiastin und spätere Künstlerin zählt ein Porsche schon damals zu den bevorzugten Motiven ihres frühen Schaffens. Heute lebt Ingrid Steineck, geborene Komenda, mit ihrem Ehemann Karl in Weyer an der Enns. Über die Jahre hin ist ihr Wunsch nach einem eigenen Porsche jedoch nie ganz versiegt. Karl Steineck blieb dieser unerfüllte Glücksfaktor seiner Frau natürlich nicht verborgen und er hatte da so seine Idee. "Im Jänner nächsten Jahres feiert Ingrid ihren Sechziger und kurz darauf jährt sich der 100. Geburtstag ihres Vater", erzählt Karl Steineck, dem ob seiner damit verbundenen Pläne wohl die Ehre als "bester aller Ehemänner" gebührt. Gerne würde man eines der Boxster-

Sondermodelle reservieren, dass anlässlich "50 Jahre Porsche 550 Spyder" (aus der Ära von Erwin Komenda) aufgelegt wurde, beschied man ihm auf Anfrage bei Porsche Salzburg. Und so nahm die Sache etwas früher als den Anlässen entsprechend ihren Lauf. An einem herrlichen Herbst-Wochenende übernahm das Ehepaar Steineck den flotten Flitzer in der Mozartstadt und begab sich auf die Jungerfernfahrt durch das Salzkammergut und weiter über die Route der Ennstal-Classic ins heimische Weyer. Gibt es eine Geschichte, in der lang gehegte Porsche Träume schöner in Erfüllung gehen?"

 

Automobildesign - Wikiwand

www.wikiwand.com/de/Automobildesign

Einer vergleichbaren Philosophie folgte 1948 der von Erwin Komenda geformte Porsche 356, dessen Kleid ein wenig dicklich wie eine Muschel über das Fahrzeug hinausragt. Das ergab eine ikonische Form, die praktisch unverändert bis heute fortlebt.

©copyright 2014

Dr. Iris Steineck

E-Mail