Im November 1931 trat Komenda dem von Ferdinand Porsche neu gegründeten Konstruktionsbüro als Leiter der Karosserieaufbauabteilung bei, die er bis 1966 leitete.

 

Er entwickelte unter anderem die Karosserie des

 

  • VW-Käfers - der VW Käfer wurde mit über 21,5 Millionen gebauten Exemplaren zum meistverkaufte Automobil des 20. Jahrhunderts. Mit Diplomingenieur Josef Mickl, einem auf Flugzeugbau und Aerodynamik spezialisertem Porsche Mitarbeiter, entwickelte Komenda die Karosserie des
  • P-Auto-Union-Rennwagen und Cisitalia Rennwagen.

 

Bereits 1946 begann Komenda mit Arbeiten zur Karosserie des ersten Porsche Sportwagen. Er entwickelte die Karosserie des

  • Porsche 356, diverse Folgetypen wie Porsche Speedster,
  • Porsche 550 Spyder.

 

Als eigenverantwortlicher Porsche Ingenieur führte er die Stuttgarter Firma in die nächste Generation, begleitete und überwachte die Karosserieproduktion und Entwicklungen des

  • Porsche 356 A - B und C,
  • Porsche 901, der zum
  • Porsche 911 weiterentwickelt wurde. Eines seiner letzten Projekte war die Entwicklung der Kunststoffkarosserie des 904 Rennwagens.

 


Komendas letzte Lebensphase war gezeichnet durch innerbetriebliche Schwierigkeiten mit Porsche-Familienmitgliedern während der Entwicklung des Porsche 911.

 

Am 22. August 1966 verstarb Erwin Komenda. Er war bis zu seinem frühen, plötzlichen Tod aktiver Mitarbeiter bei Porsche. Sein Leben endete mit der Entwicklung des Porsche 911.

 

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Einer vergleichbaren Philosophie folgte 1948 der von Erwin Komenda geformte Porsche 356, dessen Kleid ein wenig dicklich wie eine Muschel über das Fahrzeug hinausragt. Das ergab eine ikonische Form, die praktisch unverändert bis heute fortlebt.

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Dr. Iris Steineck

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